Unser Spendenkonto:

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Solidarität BEO / Osteuropa

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Siehe auch unsere Facebook-Seite:

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Unsere Vereinsreise 2016

Wie alles begann:

Alles begann an der Hauptversammlung im Herbst 2015. Da die meisten unserer Vereinsmitglieder das Land Bulgarien noch nie gesehen haben, erhielt der Präsident Andreas Thöni von der Versammlung den Auftrag, eine Reise für unsere Mitglieder zu organisieren. Da seitens Vorstand überhaupt keine Erfahrung in Sachen Gruppenreisen vorhanden war, wendeten wir uns mit unserem Anliegen an die Ernst Marti AG in Kallnach. Dank vielen guten Tips von Herrn Christian Girard konnten wir nun an die Détailplanung. Um den Preis im Rahmen zu halten war die Vorgabe, 20 Personen für die Flugreise zu begeistern. Nach viel Mundpropaganda hatten wir es im Februar 2016 geschafft - wir hatten die geforderten Zusagen. Und nicht nur das. Vier weitere Personen wollten uns ab Kroatien mit ihren Campingfahrzeugen begleiten.

Insgesamt 26 Reiseteilnehmer - toll! Somit wurden alle unsere Erwartungen übertroffen.

Das Reiseprogramm entstand nun nach und nach gemäss unseren Ideen. Herr Girard vermittelte diese Einfälle an seinen bulgarischen Partner, die Tandem Travel in Sofia weiter. Die Geschäftsführerin Daniela Stoeva setzte diese schlussendlich in Bulgarien in die Tat um. Mit dem Reiseleiter Kaloyan Velikov und dem Fahrer Radostin Iliev (Radi) stellte sie für uns das perfekte Reiseleiter-Team zusammen. Ebenfalls trug Frau Aneta Grouytcheva von der bulgarischen Botschaft in Bern sehr zum guten Gelingen unserer Reise bei, indem sie im Hintergrund wichtige Détails für uns organisierte.

Was aus dieser Teamarbeit Schweiz-Bulgarien entstanden ist, könnt Ihr im nachstehenden Reisetagebuch mitverfolgen!

Herzlichen Dank an Herrn Christian Girard von der 

Ernst Marti AG, CH-3283 Kallnach

 

 

Herzlichen Dank an Daniela Stoeva von der

Tandem Travel, BG-1504 Sofia

   

 

 

     sowie unserem überaus kompetenten Reiseleiter: 

    Kaloyan Velikov

 

 

 

    und unserem umsichtigen und zu jedem Spass

   bereiten Fahrer:

   Radostin Iliev (Radi)


Reisetagebuch unserer Vereinsreise 2016

24. Mai 2016: Start unserer Camping-Gruppe

Die Reise unserer Campingtruppe begann am 24. Mai in Murter Kroatien. Hier unsere Camper:

Prisca und Werner Kurz, Davos mit ihrem Knaus-Wohnmobil


Susanne und Ueli Meierhofer, Thunstetten mit ihrem Hobby-Wohnanhänger


Andreas Thöni und Rosmarie Chlouda mit ihrem "Dreamliner"


Die Route führte die Gruppe nach Bosnien-Herzegovina, wo Mostar sowie die Buna-Quelle und das Derwisch-Kloster in Blagaj besucht wurden. Auf dem Autocamp Blagaj wurden wir bestens beherbergt und bewirtet. Die nächste Station führte uns auf den Auto Camp Drina in Foca,wo wir ebenfalls mit offenen Armen empfangen wurden. Am 28. Mai reisten wir in Serbien ein, wo wir in Ovcar Banja und in Pirot wunderbar übernachten konnten. Am 30. Mai trafen wir auf dem Campingplatz Bor, nicht weit vom Rila Kloster in Bulgarien ein. Dort warteten wir schliesslich auf das Eintreffen unserer "fliegenden" Reisekameraden.

 

On the Road:

2. Juni 2016: Sofia - Rislki Manastir

Am 2. Juni trafen unsere "fliegenden" Reiseteilnehmer nach einem angenehmen Flug am Flughafen in Sofia ein. Da sich alle bereits morgens um 3 Uhr bei der Marti AG in Kallnach einfinden mussten, von wo sie der Bus nach Zürich brachte, war nach einer kurzen Stadtbesichtigung der erste Mittagshalt in Sofia eingeplant.

Von dort ging es ins Rila Kloster, wo uns unser Reiseführer Kaloyan viele interessante Détails zu vermitteln verstand. Anschliessend konnte das Family Hotel Gorski Kut in BG-2630 Rilski Manastir bezogen werden, wo wir auch das gemeinsame Nachtessen einnahmen.

 

 

3. Juni 2016:

Rilski Manastir - Sarnitsa

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir über Blagoevgrad und Velingrad eine erlebnisreiche Fahrt nach Sarnitsa. Unterwegs wurden wir von unserem Fahrer Radi (der eigentlich Koch ist) mit einem tollen Picknick überrascht. In Sarnitsa erwarteten uns bereits der Bürgermeister Nebi Bozov und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Nach einem kurzen Lunch durften wir das von uns gelieferte Notstromaggregat besichtigen, begleitet von vielen interessanten Erklärungen. Weiter durften wir eine Holzverarbeitungsfirma besichtigen. Dort wurden wir mit feiner Banica sowie Pralinen empfangen. Danach wurden wir alle in die wunderschöne Natur und auf die Felder von Sarnitsa begleitet, wo uns ein Kartoffelproduzent von seinem Alltag und seinen Geschäften erzählte. Anschliessend konnten wir unser Hotel Romantika in BG-4633 Sarnitsa beziehen. 

 

 

 

 

Als musikalischer Gruss spielten die "Resti-Örgeler" für unsere Gastgeber. 

 

 

 

4. Juni 2016: Sarnitsa - Tryavna

Ein langer Tag stand bevor, deshalb starteten wir zeitig. Die Fahrt von Sarnitsa nach Batak war einfach traumhaft und an Schönheit der Natur kaum zu überbieten.

Der nächste Halt war in Kazanlak, wo wir uns vom wunderbaren Duft der Rosenfelder betören liessen und uns mit Rosenöl, Seifen usw. eindecken konnten. Nach der Besichtigung des thrakischen Grabmal (UNESCO-Weltkulturerbe) ging die Fahrt weiter Richtung Schipka Pass, wo wir die Gedächtniskirche "Christi Geburt" besichtigten. Danach setzten wir die Reise fort nach Tryavna, wo wir nach einer steilen Auffahrt das Hotel Seasons beziehen konnten. Dort erwartete uns bereits unsere Vertrauensperson Boryana Naletova. Beim Nachtessen beehrte uns Frau Neli Tzaneva, Ärztin im örtlichen und von uns belieferten Krankenhaus sowie Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Tryavna mit ihrem Besuch.

Dann durften wir am gleichen Abend den Geburtstag unseres Vereinsmitgliedes Christian Schüpbach feiern. Boryana Naletova hatte für ihn eine Torte organisiert und die "Resti-Örgeler" überraschten ihn mit heimischen Klängen. Unser Fahrer Radi war davon so begeistert, dass er auch gleich mitmachen wollte.

 

 

5. Juni 2016:

Tryavna - Veliko Tarnovo

Am Vormittag hatten wir Zeit, uns im wunderschönen Städtchen Tryavna etwas genauer umzusehen. Wir teilten uns in 2 Gruppen ein. Die eine Gruppe durfte Stantscho besuchen. Er beschäftigt in 12 Holzfäller-Equipen ca. 100 Personen. Das Holz wird auf seinem Betrieb verarbeitet, zugeschnitten und verkauft. Anschliessend hatten wir die einmalige Gelegenheit, uns die Firma Trimex in Tryavna, welche sich intensiv mit Metallbearbeitung beschäftigt und sehr viele Arbeiten für die Schweiz macht, anzusehen.

Die zweite Gruppe durfte sich im allgemeinen Krankenhaus in Tryavna gemeinsam mit Frau Neli Tzaneva die Zimmer ansehen, welche mit von uns geliefertem Material ausgestattet wurden. Sie zeigte uns aber auch, dass immer noch Bedarf bestehen würde. Die Fotos haben wir bereits in unserem Reisebericht 2015 dokumentiert.

Anschliessend traf sich die ganze Gruppe im Dorfkern in Tryavna wieder. Es konnten Schnitzereien und vieles mehr besichtigt werden. Zum besonderen Mittagessen war für uns im Tryavna Beer House Platz reserviert. Wir durften vor dem Essen gleich noch die Brauerei ansehen.

Im Laufe des Nachmittages ging es dann weiter nach Veliko Tarnovo, wo wir die wunderschöne Burg Tsarevets besichtigten.

Beim gemeinsamen Nachtessen im Hotel Asenevtsi in Veliko Tarnovo wurden wir vom Vize-Bürgermeister begrüsst. Unser Präsident Andreas Thöni überreichte ihm unseren Vereinswimpel und bedankte sich für den freundlichen Empfang. Anschliessend erzählten Biserka und Martin Kräuchi ihre spannende Lebensgeschichte und es durften Fragen gestellt werden. Bisi (Bulgarin) und Martin (Schweizer) lebten erst zusammen in der Schweiz und wanderten nachher nach Bulgarien aus, was sie bis heute als den absolut richtigen Entscheid betrachten.

 

 

6. Juni 2016:

Veliko Tarnovo - Kravenik

Am 5. Tag teilten wir uns wiederum in 2 Gruppen ein. Die erste Gruppe versammelte sich beim Car und fuhr erst nach Gabrovo, wo bei Stefan Kosev sein Seconhand-Shop begutachtet werden durfte. Alle waren positiv überrascht, wie gross und sauber dieses Geschäft geführt wird. Alle eingehenden Waren werden kontrolliert, wenn nötig gesäubert und sortiert. Stefan Kosev kann durch seinen Laden über 100 Personen eine Arbeitsstelle mit einem gesichterten Lohn bieten.

Danach fuhr diese Gruppe weiter ins Freilichtmuseum Etara. Vergleichbar mit dem Ballenberg in der Schweiz. Es konnten viele verschiedene Brauchtümer und die Handwerkskunst Bulgariens bestaunt werden.

Gruppe 2 widmete sich der Hauptaufgabe unseres Vereins. Als Erstes besichtigten sie das Onkologische Zentrum in Veliko Tarnovo, welches im April 2015 35 Betten mit Nachttischen und 45 Matratzen nebst Büromöbeln von unserem Verein erhalten hat. Frau Dr. Maria Racheva führte uns durch ihr Krankenhaus, wo wir unser geliefertes Mobiliar in schön hergerichteten Zimmern sehen durften. Sogar der Bürgermeister war bei unserem Besuch anwesend und bedankte sich für unsere Lieferung.

Als Nächstes besuchten wir ein kleines Krankenhaus für Haut- und Geschlechtskrankheiten - ebenfalls in Veliko Tarnovo. Sie haben uns im letzten Jahr um unseren Besuch zwecks Bedarfsabklärung gebeten. Was wir dort angetroffen haben hat uns bestärkt, dass eine Materiallieferung unsererseits absolut notwendig ist. Wir haben unser Versprechen gegeben, sobald wie möglich das gewünschte Material zu liefern.

Weiter ging es zum allgemeinen Krankenhaus Dr. Stefan Cherkesov in Veliko Tarnovo, welches ebenfalls im Frühling 2015 eine Lieferung erhalten hat. 45 Betten mit Nachttischen, 65 Matratzen sowie eine Operationslampe. Der Operationssaal wurde extra für die neue Lampe renoviert und die Zimmer, welche mit unseren Betten und Nachttischen ausgerüstet wurden, haben einen neuen Farbanstrich erhalten. Da dieses Krankenhaus allerdings zu einem der grössten in Bulgarien zählt und sehr viele Betten hat, haben wir festgestellt, dass nach wie vor noch mehr Bedarf besteht.

Anschliessend wartete eine grosse Überraschung auf uns. Da es ein regnerischer Tag war entschloss sich unser Reiseleiter Kaloyan kurzfristig, das Mittagspicknick zu sich nach Hause zu verlegen. Da der Bus diese steile Strasse nicht bewältigen konnte wurden alle in Privatautos und den "Dreamliner" von Andreas geladen. Dort hatte der Vater von Kaloyan bereits alles liebevoll vorbereitet. Herzlichen Dank für diese tolle Überraschung!

Nach diesem gemütlichen Mittagessen mussten wir leider viel zu schnell weiter. Wir wurden bereits im Altersheim in Dobromirka erwartet. Diesem Heim haben wir im März dieses Jahres 31 Betten, 35 Nachttische, 73 Matratzen sowie viele Tische und Stühle für den Aufenthaltsraum und diverse andere Materialien von Claraspital in Basel geliefert. Wir wurden von der Heimleitung und den Bewohnern bereits freudig erwartet. Mit Kuchen und Banica wurden wir empfangen und danach durch die Zimmer geführt. Was uns besonders gefreut hat; unser Material wurde nicht nur einfach in die Zimmer gestellt. Die Räume wurden neu gestrichen und so gut wie möglich in Stand gestellt. Und der Aufenthaltsraum wurde liebevoll mit dem erhaltenen Mobiliar eingerichtet.  Allerdings konnten sie aus finanziellen Gründen leider noch nichts gegen die schimmligen Decken und Wände unternehmen. Schrecklich, das mitansehen zu müssen. Aber da sind uns leider die Hände gebunden. Aus Dankbarkeit für das erhaltene Material hat uns die Heimleiterin Frau Galina Genova Racheva eine Urkunde und ein Dankesschreiben überreicht.

Unser Tag ist noch nicht zu Ende. Die Dankbarkeit in Dobromirka hat uns für weitere Taten motiviert. Von Bisi und Martin Kräuchi haben wir den Tip erhalten, dass das Altersheim in Stokite in einem desolaten Zustand ist (wie leider noch viele mehr). Das wollten wir uns ansehen. Wir waren spät dran - trotzdem wurden wir geduldig erwartet. Nach Besichtigung der Zimmer war für uns klar - diesem Heim müssen wir helfen. Der nächste Transport geht nach Stokite!

Nach einem langen Tag ging es dann nach einer abenteuerlichen Fahrt ins Hotel Romatika im abgelegenen, aber herrlich ruhigen Kravenik.

 

 

 

7. Juni 2016: Kravenik - Lovech

Am heutigen Tag war vorgesehen, als Erstes das von uns im März 2015 belieferte Krankenhaus in Troyan zu besichtigen. Auf dem Weg streikte leider plötzlich die Wasserpumpe unseres Reisecars. Den Besuch mussten wir leider absagen, trotzdem haben wir einen schönen Vormittag verbracht. Radi hat eine gute Ausweichstelle benutzen können. Ein Teil unserer Gruppe "bewachte" den Bus, wo es in geselliger Runde lustig zu und her ging.

Die restlichen Teilnehmer wurden mit unseren Campingfahrzeugen nach Orešak gefahren, wo sie im Ort wunderschöne Keramiksachen einkaufen und anschliessend das Troyan Kloster "Hl. Mariä Himmelfahrt" bestaunen durften.

Nach erfolgreicher Reparatur ging die Fahrt weiter nach Lovech, wo uns bereits Preslav Slavchev erwartete. Wir teilten uns wiederum in 2 Gruppen ein. Die erste Gruppe machte einen Stadtbummel durch Lovech

Die zweite besuchte das örtliche Krankenhaus. Von diesem Besuch waren wir positiv überrascht. Das Spital wird sauber geführt und ist vom Standard her eines der besten, das wir bis jetzt gesehen haben. Hier können wir ruhigen Gewissens von einer Materiallieferung absehen, was uns auch die Direktorin Frau Dr. Gantcheva bestätigt hat.

Gruppe 2 durfte sich jetzt wieder zu Gruppe 1 gesellen, welche bereits in die Weinkellerei Vinal AD store in 5500 Lovech vorgehen durfte. Nach deren Besichtigung durften wir uns einer köstlichen Degustation widmen. Vorzüglicher Wein - mmmhhh.....

Nach dem Bezug der Hotelzimmer im Hotel Varosha trafen wir uns zum gemütlichen Nachtessen. Nach dem Essen hat die Familie Slavchev für uns einen traditionellen Folkloreabend organisiert, wo anschliessend an die Vorführung mitgetanzt werden durfte.

 

 

 

8. Juni 2016: Lovech - Letnitsa

An diesem Morgen erwartete uns ein absolutes Highlight. Auf dem Firmengelände der Agroland GmbH in Lovech durften wir Landmaschinen fahren. Es fühlte sich an wie im Lunapark, und nicht nur die Männer hatten ihren Spass.

Nach diesem Vergnügen fuhr uns der Bus zu einer Fabrik wo Mischfutter für Tiere hergestellt wird.........

....... und anschliessend duften wir eine Pantoffelfabrik inspizieren. Beides sehr gegen-sätzliche aber interessante Produktionsfirmen.

Zurück auf dem Firmengelände der Agroland GmbH genossen wir nach diesem abwechslungsreichen Vormittag das von Radi wiederum liebevoll zubereitete Picknick.

Wir verliessen Lovech und bewegten uns weiter nach Pavlikeni. Dort erwartete man uns in der Firma Metarem AG - eine Produktionfirma von Sonnenblumenschneidwerken, Maispflückern und vielem mehr.

Nach diesem vielfältigen Tag genossen wir die schöne Fahrt bis nach Letnitsa, wo wir im Hotel Provans einen schönen Abend, unterhalten von den "Resti-Örgelern" verbringen durften. Sogar die Campingwagen wurden im abgeschlossenen Garten des Hotels untergebracht.

 

 

9. Juni 2016: Letnitsa - Pleven

Wiederum stand ein ereignisreicher Tag bevor. Nach einem fürstlichen, traditionellen Frühstück ging die Fahrt über Levski nach Kosar Belene. Dort konnten wir uns auf einer sehr grossen, typischen bulgarischen Kolchose umsehen.

 

 

 

 

Fachsimpeln unter Fachmännern!!!

Nun wird es spannend: Die Familie Slavchev hat für uns ein Kochen organisiert - wir dürfen mitkochen. Was wir da angetroffen haben, hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Im privaten Garten war alles liebevoll hergerichtet und gedeckt.

Ganka Slavcheva hat bereits alles professionell vorbereitet. Die einen bereiteten den Schopska-Salat zu. Es wurde geschnitten, gewürfelt und gehobelt.

Die nächsten widmeten sich den gefüllten Paprika und fotografierten begeistert, wie Ganka die Füllung zubereitet.

Am meisten Interesse bestand aber bei der Zubereitung von Banica. Ganka präsentierte zwei verschiedene Rezepte, welche aus zwei verschiedenen Gegenden stammen. Beim Falten des sehr dünnen Blätterteiges wollten sich unsere Reiseteilnehmer unbedingt mit den flinken Händen von Ganka messen - mit mehr oder weniger gutem Ergebnis..............

 

 

 

 

Ganka präsentiert die fertig gebackene Banica - mmhhh..... einfach nur lecker!!!

Es wird angerichtet.........

Bevor es ans grosse Schlemmen geht, werden wir zu unserer grossen Überraschung noch vom Bürgermeister von Kosar Belene sowie von Herrn Slavcho Tomov, Rektor des Universitätsspitals in Pleven, welches wir am Nachmittag noch besuchen werden, begrüsst.

Jetzt können wir einfach nur noch geniessen!!!

Team Ganka!

Ganz herzlichen Dank an unsere hervorragenden Köchinnen. BRAVO!!!!!

Das Programm, das die Familie Slavchev für uns vorbereitet hat, ist aber noch nicht zu Ende. Eigens für unsere Reisegruppe hat  die Schnapsbrennerei, die eigentlich zu dieser Jahreszeit geschlossen ist, den Betrieb aufgenommen. Die Kessel wurden eingeheizt und die Trachten angezogen.

Mit vollen Bäuchen und müde wurden wir von Radi (der nicht müde war) in unserem Reisebus nach Pleven gesteuert, wo wir im Hotel Grivitsa die Zimmer, und die Campingwagen ihre Plätze in einem lauschigen kleinen Wald beziehen durften. Da es ein heisser Tag war wurde der dazugehörige Swimmingpool sogleich in Beschlag genommen.

Der Tag war aber noch nicht zu Ende. Die eine Gruppe machte sich auf und besichtigte eine Landmaschinenfirma, die in der Region Pleven John Deere Maschinen verkauft. Für unsere männlichen Reiseteilnehmer eine Überwindung, da alle eingefleischte Claas-und Fendt-Fans sind :-)

Die zweite Gruppe begab sich ins Universitätsspital in Pleven. Unsere Vertrauensperson Boryana Naletova hatte uns ans Herz gelegt, die Zustände in diesem Krankenhaus zu prüfen. Was wir da angetroffen haben, hat uns erschüttert. Wir mussten Boryana sofort zustimmen. Umgehend beschlossen wir, dass wir dieses Krankenhaus noch in diesem Jahr beliefern werden.

Den Abend liessen wir dann gemütlich mit einem feinen Essen im Hotel ausklingen. Der Bürgermeister Georg Spartanski begrüsste, in Begleitung seines Vize-Bürgermeisters Stefan Milev, unsere Reisegruppe und bedankte sich für unseren Besuch in seiner Stadt. Selbstverständlich bekamen auch diese beiden Herren unseren Vereinswimpel.

 

 

10. Juni 2016: Pleven - Vratsa

Nach dem Frühstück stand die Besichtigung der Firma Dimitrov auf dem Programm. Die Firma ist auf die Produktion von Herrenanzügen, Sakkos, Hosen und Mäntel spezialisiert.

Danach ging die Fahrt weiter Richtung Vratsa. Vratsa wurde im Oktober 2014 von schweren Überschwemmungen heimgesucht, worauf wir von der bulgarischen Botschaft in Bern gebeten wurden, Material in die zum Katastrophengebiet ausgerufene Region zu liefern, was wir selbstverständlich gerne realisierten. Im Zuge dieser Lieferung erhielt das Krankenhaus in Byala Slatina, welches wir auf der Durchreise besuchten, 10 Betten mit Matratzen und Nachttischen sowie Personalbekleidung.

Begleitet vom Bürgermeister von Byala Slatina, welcher auch beim Krankenhausbesuch zugegen war, durften wir im dortigen Stadtpark unsere Picknickpause einlegen.

Nun geht es weiter nach Vratza. Vor der Gemeindeverwaltung wurden wir herzlich durch die  Gouverneurin Frau Irina Ivanova und ihrer Assistentin Frau Nadya Getova willkommen geheissen. Bei ihr hatte sich das City Hospital "Hristo Botev" für Material beworben. Beim Besuch dieses Spital hatte unsere Gruppe einen sehr schlechten Eindruck von der Führung. Aus diesem Grund nahmen wir Abstand von einer Lieferung.

 

Der nächste Krankenhausbesuch galt der Onkologie. Die Führung und das Personal machte uns einen absolut engagierten Eindruck und auch der Anblick der Infrastruktur bestärkte uns darin, dass hier eine Materiallieferung sehr sinnvoll ist. Wir haben sie informiert, dass eine der nächsten Lieferung an ihr Krankenhaus gehen wird.

Den letzten Besuch eines Spitals machten wir im Spital für Lungen- und Tuberkulosekranke. Der dortige Direktor empfing uns mit Erleichterung und Freude, dass er uns den schlechten Zustand seines Krankenhauses zeigen durfte. Beim Anblick merkten wir bald, dass er nicht übertrieben hat. Ruhigen Gewissens konnten wir ihm die Zusage für eine möglichst baldige Materiallieferung zusichern, was auch die mit anwesende Gouvernoeurin Frau Ivanova mit Freude zur Kenntnis nahm.

Nach diesem wiederum sehr vielseitigen Tag bezogen wir zum letzten Mal unser Nacht-quartier. Radi fuhr uns zum Hashove Hotel in Vratsa. Dort hatten die Gouverneurin Frau Irina Ivanova und ihre Assistentin Frau Nadya Getova nach dem Nachtessen eine spektaktuläre Überraschung für uns organisiert. Die Darbietungen der anwesenden Folkloregruppe waren absolute Spitzenklasse und riss alle Anwesenden von den Sitzen. Das war wirklich vom Feinsten!

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Dank den beiden Organisatorinnen

Irina Ivanova und Nadya Getova.

 

 

11. Juni 2016: Vratsa - Sofia

Der letzte Tag unserer Reise. Fast hätten wir es vergessen. Wir stellen uns zum Gruppenfoto auf.

Und hier das gelungene Ergebnis.

Nun stehen noch zwei Besichtigungen auf dem Programm. Als Erstes schauten wir uns etwas den "Dorf"-Platz an und als Zweites das Historische Museum, wo Kaloyan uns noch einmal sein ganzes Wissen vermitteln konnte. Wie immer spannend und unterhaltsam.

Auf der Fahrt nach Sofia genossen wir noch einmal die ganze Vielfalt Bulgariens und staunten, dass wir uns nach 10 Tagen Reise immer noch faszinieren lassen.

Beim letzten, gemeinsamen Mittagessen empfing uns Daniela Stoeva (hier mit unserem Fahrer Radi) von der Tandem Travel und war natürlich gespannt darauf, was wir alles zu erzählen hatten.

 

 

 

Nach Verabschiedung der

Campinggruppe...........

 

....... ging es zum Flughafen, wo es um 15.40 Uhr Ortszeit mit dem Flug LX 1861 nach Zürich ging. Dort erwartete uns bereits der Fahrer von Marti Reisen, der uns mit dem Car sicher zurück nach Kallnach brachte.

Hier endet unser Reisebericht!

Für alle die noch mögen stellen wir Euch auf der nächsten Seite noch unsere Reiseteilnehmer vor:

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