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Reisebericht Mai 2012

Reisebericht von Andreas Thöni und Rosmarie Chlouda vom Mai 2012 - Besuch von Krankenhäusern in Bulgarien

Wir sind von unserer 2-wöchigen Reise durch Bulgarien mit unglaublich vielen emotionalen aber auch zwiespältigen Eindrücken zurückgekehrt. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

 

Positiv in dem Sinne, dass in Punkto Sauberkeit enorm gut gearbeitet wird. Es wird jede Ecke so gut wie möglich steril und sauber geputzt.

 

Positiv in dem Sinne, dass das Ärzte- sowie das Pflege-, Putz- und Küchenpersonal mit viel Liebe und Hingabe mit den wenigen Mitteln die ihnen zur Verfügung stehen das Beste herausholen. Diese Arbeit verdient unseren allerhöchsten Respekt.

 

Negativ in dem Sinne, dass Millionen EU-Gelder nach Bulgarien geflossen sind. Aber dort, wo die Not am grössten ist, kam nie etwas davon an. Die Krankenhäuser müssten teils von den Gemeinden, teils vom Staat unterstützt respektive finanziert werden. Da dort aber leider auch kein Geld vorhanden ist, kommt auch fast keine finanzielle Unterstützung zu den Spitälern.

 

Partnerschaften mit Spitalverbänden oder mit Krankenhäusern in der Schweiz sind zum grössten Teil eingeschlafen. Das ist sehr schade.

 

Was uns doch auch sehr erstaunt hat, dass Gelder für ein Krankenhaus durch eine Hilfsorganisation dafür verwendet wurden, das Spital mit Computern auszurüsten. Dieses Projekt war zwar erfolgreich und die PCs sind installiert und laufen. Auf unsere Nachfrage hin spürt man aber heraus, dass Hilfsmittel für Ärzte und Patienten wie zum Beispiel gute Betten, Matratzen, Bettwäsche und vieles mehr viel dringender benötigt worden wären. Aber mit Computern ist man wahrscheinlich populärer und kann mehr Werbung machen. Auch der Aufwand ist halt weniger gross.

 

Für uns ist aber nun absolut klar: Wir werden uns mit voller Kraft und Energie dafür einsetzen, die grösste Not lindern zu helfen, indem wir mit Vorträgen und Bildern, die wir mitgebracht haben unsere Transporte zu finanzieren sowie die bescheidenen Bedarfslisten, die wir in jedem einzelnen Krankenhaus mit den zuständigen Personen direkt zusammen gestellt haben, zu erfüllen.

 

Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Verein Chance und Unterstützung in Tryavna haben wir in Bulgarien die perfekte Partnerschaft zu unserer Solidarität Berner Oberland-Osteuropa. Da beide Parteien völlig unentgeltlich arbeiten und wir das Material von den Krankenhäusern in der Schweiz gratis zur Verfügung gestellt erhalten werden Spenden ausschliesslich für die Finanzierung des Transportes verwendet.

 

Unser Besuch und die dabei entstandenen Bilder, die auf Wunsch gerne angefordert werden können haben uns gezeigt,  wie wichtig unser Engangement ist.

 

                                                                                                              Res und Rosmarie